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Experimentelle Gefäßchirurgie

Leitung: PD Dr. med. Maani Hakimi

Die zell- und molekularbiologischen Abläufe in der arteriellen Gefäßwand sind bisher nur teilweise verstanden. Sowohl mechanische (Bluthochdruck) als auch biochemische (Tabakgifte, hohe Blutfettwerte, hoher Blutzuckerwert bei Diabetes mellitus) Faktoren führen zu Schädigungen der Zellen, die die Gefäßwand bilden. Unsere Abteilung interessiert sich insbesondere für die Aufklärung der biologischen Mechanismen, die infolge dieser einwirkenden Schäden in verschiedenen Zelltypen der Gefäßwand ablaufen. Hierzu zählen Reaktionen der Gefäßzellen auf veränderte Stoffwechselprozesse ebenso wie zelluläre Signalkaskaden, die Wechselwirkungen mit Entzündungszellen auslösen, sowie die Steuerung der Zellalterung.

Im Vordergrund stehen Untersuchungen an Zellkultur- und Mausmodellen, die zum besseren Verständnis der Atherosklerose sowie Erweiterungen der Bauchschlagader (abdominelle Aneurysmen) beitragen sollen. Außerdem werden für die Untersuchungen Gewebepräparate herangezogen, die im Verlauf von chirurgischen Eingriffen zu Therapiezwecken entnommen, und deren Verwendung von den betroffenen Patienten freigegeben wurde.

Langfristig sollen die Erkenntnisse in die Patientenversorgung einfließen, indem sie die Entwicklung besserer Früherkennungs- und Behandlungsmethoden von Gefäßerkrankungen ermöglichen.


Forschungsschwerpunkte

  • Evaluierung des Rupturrisikos abdomineller Aortenaneurysmen
  • Molekulare Entzündungsprozesse in der Aorta
  • Adventitia-Fibroblasten in der Pathogenese abdomineller Aortenaneurysmen
  • Mausmodelle zu Aortenaneurysma und Atherosklerose

Ansprechpartner für Promotionen

PD Dr. med. Maani Hakimi

Leiter der Sektion Translationale Gefäßchirurgie

Klinik für Gefäßchirurgie und Endovaskuläre Chirurgie

Im Neuenheimer Feld 110

69120 Heidelberg

Maani.Hakimi(at)med.uni-heidelberg.de