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AG Epigenomik der Sepsis

Leitung: Dr. med. Sebastian Weiterer

Das Forschungsgebiet der Epigenetik befasst sich mit der Regulation der Genexpression, die nicht auf Änderungen der DNA-Sequenz selbst zurückzuführen ist, sondern auf einer Ebene oberhalb („Epi-“) des Genoms (=Epigenom) stattfindet. 

Die Arbeitsgruppe „Epigenomik der Sepsis“ analysiert die Veränderungen epigenetischer Signaturen im Kontext einer gestörten Immunfunktion bei Patienten mit Sepsis. Diese geht häufig einher mit einer sekundären Dysfunktion immunologischer Zellen. Die resultierende prolongierte Immunsuppression ist entscheidend am Auftreten von Sekundärinfektionen und damit an der Reduktion der Langzeit-Überlebensrate  der kritisch kranken Patienten beteiligt. 

Das Verständnis epigenetischer Regulationsmechanismen in immunologischen Zellen soll dazu beitragen, über den aktuellen Wissenstand hinaus Sepsis-spezifische pathophysiologische Prozesse aufzudecken und zu verstehen, um daraus neue Therapieansätze ableiten zu können.

Interessierte und motivierte Doktoranden sind willkommen, bitte wendet Euch als Interessent an die Gruppenleitung oder ein Mitglied der Arbeitsgruppe. Weitere Informationen über aktuell laufende Projekte, unsere Publikationen, Kooperationen und die Kontaktinformationen unserer Mitarbeiter könnt Ihr der Gruppen-Webseite entnehmen.  


Forschungsschwerpunkte

  • Veränderungen epigenetischer Signaturen im Kontext einer gestörten Immunfunktion bei Patienten mit Sepsis
  • Molekulare Mechanismen der Immunsuppression bei kritisch kranken Patienten